Beitragsseiten

cc)    Deckung der Verfahrenskosten durch Dritte

Rechtsanwalt Weber und sein Team werden Sie in allen Abschnitten der Privatinsolvenz beraten und betreuen.
Die kosten einer Erstberatung betragen nach RVG 190 Euro zzgl. MwSt.

Rufen Sie jetzt an unter Tel. 07731 48632 oder
schreiben Sie uns zur Vereinbarung eines Beratungstermins!

Die Regelung des § 4a Abs. 1 Satz 1 InsO ist dahin zu verstehen, dass Kostenstundung nicht nur dann ausscheidet, wenn das Vermögen des Schuldners die Kosten des Insolvenzverfahrens voraussichtlich deckt, sondern auch dann, wenn die Kosten auf anderem Wege gedeckt werden können. Gedacht ist an die Bereitstellung eines ausreichenden Geldbetrages durch einen Dritten, meist einem Verwandten des Schuldners. Dies wird schon aus den allgemeinen Regelungen der §§ 26 Abs. 1 Satz 2 und 207 Abs. 1 Satz 2 InsO deutlich, wonach eine Abweisung mangels Masse oder Einstellung mangels Masse unterbleibt, wenn ein zur Deckung der Verfahrenskosten ausreichender Geldbetrag vorgeschossen wird. Das Insolvenzgericht kann den Schuldner nicht zur Zahlung eines solchen Kostenvorschusses auffordern, die Gewährung der Kostenstundung geht vor. Die Aufforderung zur Zahlung eines Kostenvorschusses, wie sie bisher üblich war oder bei der Insolvenz einer juristischen Person immer noch erfolgt, kommt nur noch dann in Betracht, wenn der Schuldner trotz Hinweis des Gerichts keinen Antrag auf Kostenstundung gestellt hat oder wenn ein solcher Antrag unzulässig oder offensichtlich unbegründet ist.


Wir verwenden Cookies, die es uns ermöglichen, die Benutzung der Webseite zu analysieren. So können wir die Seite weiter verbessern. Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. In unserer Datenschutzerklärung finden Sie