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1. Abschnitt - Der Einigungsversuch

Zunächst einmal ist jeder Schuldner verpflichtet, zu versuchen, auf anderen Wegen seine Entschuldung zu versuchen. Er kann versuchen, dass Gläubiger auf Forderungen verzichten oder diese mit einem Teilbetrag – dieser kann von Dritten bereitgestellt werden – zufrieden zu stellen.

In Deutschland gibt es ca. 6 Millionen überschuldete Privatpersonen. Um nicht alle Verfahren beim Insolvenzgericht anhängig zu machen, muss vor der Beantragung der Privatinsolvenz ein Einigungsversuch durchgeführt werden.

Sollte dieser Einigungsversuch erfolgreich verlaufen, wird eine Privatinsolvenz vermieden und somit die Insolvenzgerichte entlastet. Wenn die Möglichkeit besteht, dass von Dritten ein Teil der Schulden bezahlt werden können, wird von unserer Kanzlei immer versucht, einen erfolgreichen Einigungsversuch durchzuführen. Erst wenn keine erfolgreiche Einigung erzielt wird, kann die Privatinsolvenz angemeldet werden.

Entweder endet ein Einigungsversuch also mit einem erfolgreichen Vergleich oder der entsprechenden Bescheinigung über das Scheitern gem. § 305 InsO und somit kann das gerichtliche Verbraucherinsolvenzverfahren beantragt werden.

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